BERLIOZ HECTOR

Hector Berlioz, (F) 1803 – 1869
(Bei seiner Geburt war Napoleon eben an der Macht in Europa)

Sein Vater, ein kritischer Arzt der andererseits grosszügig und Herzlich war, hatte eine grosse Bibliothek in welchr sich Hector gerne umsah und dessen Büscher geradezu verschlang.

Seine Mutter eine sehr gläubige Christin war streng und angeblich verbittert.

Hector studierte zuerst Medizin und später Jurisprudenz, brach dieses Studium aber ab und wiedmete sich später voll und ganz der Musik.

Seine Vorbilder waren Beethoven und später Mendelssohn. Mit Rossini wurde er trotz mehrmaligem Treffen nie warm.

Berlioz lebte lange Zeit von der Hand in den Mund ohne festen Job (heute würde man sagen er war Jungunternehmer).

Wie kam es zur SYMPHONIE FANTASTIQUE:
Es war Liebe auf den ersten Blick – aber leider eine einseitige:
Berlioz sah die irische Schauspielerin Harriet Smithson im Theater als Ophelia und steigerte sich in eine überspannte Liebe zu dieser gefeierten Künstlerin (die später dennoch, leider zu seinem und ihrem Unglück, seine Ehefrau werden sollte).

In seiner «Symphonie fantastique» liess Berlioz all diesen exaltierten Gefühlen freien Lauf – autobiografische Musik, ein romantischer Künstlerroman in Klängen.
Das Idealbild der unerreichbaren Geliebten taucht immer wieder als musikalische «idée fixe» auf.

Und zum Schluss träumt sich der opiumsüchtige Liebhaber in einen «Hexensabbat», wo er zum Richtplatz und schliesslich zu seinem eigenen Begräbnis geführt wird – mit «Dies irae», Hexen und Geistern. Ganz andere Klänge, nämlich zutiefst romantische und träumend schwelgerische, schlägt Robert Schumann in seinem einzigen Klavierkonzert an. Zweifellos eines der populärsten Werke aus seiner Feder.
Auch Schumanns Gattin Clara, die das Werk zur Uraufführung brachte, war begeistert: «Wie reich an Erfindung, wie interessant vom Anfang bis zum Ende ist es, wie frisch und welch ein schönes zusammenhängendes Ganzes!»

Wie später Roger Waters von Pink-Floyd, hatte Berlioz mit dem Tot seines Vaters grosse Probleme und litt viel Herzschmerz. Sein Vater (damals haben Väter Ihre Vorbildrolle noch wahrgenommen) war ihm stets ein gutes Vorbild.

Die Symphonie Fantastique entstand aus Liebeskummer (wie so manches Lied auch in der Neuzeit).

Unterstützung bei der Gestaltung dieser Seite habe ich vom Opernhaus Zürich erhalten.

In Zürich wurde 19?? an einem europaweit einmaligem Anlass aus dem Opernhaus die Musik nach draussen, auf verschiedene Schiffe übertragen welche die Musik live aber leicht zeitversetzt von Schiff zu Schiff, . Ich hatte damals das Vergnügen und durfte diesem Spektakel beiwohnen. Seit da ist diese Symphonie für mich in Erinnerung.

Ein Zusammenschnitt ist hier zu geniessen.

Das Konzert wurde auch im November 2018 im akkustisch bestens bewährten KKL aufgeführt.

Ein guter Platz ist wichtig, auch in einem solchen Saal, ansonsten die Töne nicht optimal am Ohr ankommen.

Im Hintergrund zu hören aus der Symphonie Fantastique Opus 14 Träume Leidenschaft Reveries-Passions mit den Berliner Philharmonikern und der Herbert von Karajan am Zauberstecken als Dirigent.

Aus dem Projekt 1987 KLANWOLKE und wie es dazu gekommen ist…

Addendum from November 29th 2018 KKL Luzern with SEOUL
PHILHARMONIC ORCESTRA and conductor Thierry Fisher

 

It was not only the perfect musichall KKL it was especially the Seoul Philharmonic Orchestra who gived us this beautyfull feeling for this eavening. Many thanks Kim and Yoojin for the pictures we copied into this site.

AEUGST, 31. Oktober 2018