KKL

Das KKL, das KULTUR UND KONGRESSZENTRUM LUZERN verfügt mit dem Konzertsaal über den besten Akustiksaal der Welt (meine Meinung).

Zudem ist dieser Konzertsaal mit den 24’000 weisslichen Kalkplatten für mich auch beruhigender als zum Beispiel die Carnegie Hall in Manhatten USA.

Das KKL liegt zentral gelegen inmitten der Stadt Luzern, am Fusse des Pilatus könnte man auf diesem Foto meinen.
226 Mio. Schweizer Franken wurden denn dann vor der Urne auch fünf mal abgelehnt bis das Projekt schlussendlich angenommen wurde.

Licht und Schatten haben den Architekten wie uns als Verein der sich für Physik einetzt, bewegt. Wir erinnern uns noch an den Würfel im Murtensee.

Über die Akustik dieses Konzertsaales:
Den Physikalischen und damit für uns interessantesten Teil dieses Berichtes.

Viele Klassische Konzert und einmal NENA habe ich da schon besucht und mich immer an der MAKELLOS hohen KLANGQUALITÄT erfreut.

Der Amerikaner Russel Johnson welcher 2007 gestorben ist hatte etwa 50 Sääle dieser Art erbaut und sich mit diesem Konzertraum wohl noch übertroffen was die Akustik angeht.

Die Raumhöhe im Maasstab von 1:1:2 (auch Schuhschachtelform genannt) mit den Massen 22*22*46 Metern garantiert denn auch nach dem altbewährten Prinzip für den akustisch Höchstgenuss. Das Saalvolumen  mit 19’000 m3 kann im Bedarfsfall mit Zusatzraum, der Echokammer von 7000m3 erhöht werden wenn die Flügeltüren zusätzlich geöffnet werden. 1800 Besucher können eine Aufführung geniessen.
Im Gegensatz zu manchen Kirchen ist in diesem Konzertsaal auch die Orgel welche 4300 Pfeifen hat, vorne plaziert. Damit es im Konzertsaal auch wirklich ruhig ist, ist der Konzertsaal in eine Art Aussengebäude eingebettet worden. Beim Rundgang welcher periodisch angeboten wird, habe ich all diese interessanten Informationen erhalten.

Im Konzertsaal wirkt der grösste Teil der Schallenergie auf die Wände. Somit wird diese seitlich als Raumschall auf den Hörer zurückgeworfen. Dieser Effekt wird durch die vier seitlich angeordneten Galerien optimal genutzt. Der Raumschall hat in einem reflektorischen Raum wie dem Konzertsaal überall die gleiche Intensität. Diese Gleichmässigkeit verursacht einen Räumlichkeitseindruck, welcher einer der wichtigsten subjektiven Aspekte der akustischen Qualität ist.

Echokammern:
Zusätzliches Volumen

Die Echokammer ist ein grosser, zusammenhängender Hohlraum, der den Konzertsaal in den oberen Rängen umschliesst. Dieser wird mittels 50 elektronisch steuerbaren Betontüren geöffnet. Damit lässt sich das Raumvolumen des Saales von 19’000 m3 um 6000 m3 vergrössern. Durch den Öffnungsgrad der Türen kann der Klang variiert, die Nachhallzeit eingestellt und bis auf 3 Sekunden verlängert werden. Eine weitere Regulierung der Nachhallzeit wird durch Vorhänge möglich. Sind die Reflexionszonen gleichmässig abgedeckt, verkürzt sich die Nachhallzeit und die Akustik wird trocken. Diese Eigenschaft ist bei Sprachveranstaltungen, Jazz- und Popkonzerten erwünscht.

24’000 kleine Kalkplatten an den Wänden garantieren bei einem Ruhepegel von 18-19 dB und beim Konzert bestmögliche Klangqualität. Der Raum ist hell, weisslich und mit Baumwoll Vorhängen für höchststehende Akustik ergänzt. Ein Verstärker ist nicht notwendig, davon kan man sich an jedem Konzert vergewissern. Eben unübertroffen in meinen Augen.

Canopy:
Höhenverstellbarer Schallreflektor

Das akustische Canopy befindet sich über der Bühne. Dabei handelt es sich um einen zweigeteilten Schallreflektor, welcher in der Höhe verstellbar ist. Durch ihn hören sich Musiker ohne Klangverzögerung und der Schall wird rascher in den Saal gelenkt. Diese Einstellungen ermöglichen eine Anpassung der Akustik an das jeweilige Werk. Es kann das Klangbild, der ursprünglichen Konzeption des Komponisten entsprechend, reproduziert werden. Bei Kammermusik-Konzerten oder einem nicht voll besetzten Saal wird das Canopy tiefer eingestellt, um einen intimeren Raum zu schaffen. Bei extrem grossen Formationen und für die Orgel kann es direkt unter die Saaldecke hochgefahren werden.

Raumschall:
Gleichmässiger Räumlichkeitseindruck

Im Konzertsaal wirkt der grösste Teil der Schallenergie auf die Wände. Somit wird diese seitlich als Raumschall auf den Hörer zurückgeworfen. Dieser Effekt wird durch die vier seitlich angeordneten Galerien optimal genutzt. Der Raumschall hat in einem reflektorischen Raum wie dem Konzertsaal überall die gleiche Intensität. Diese Gleichmässigkeit verursacht einen Räumlichkeitseindruck, welcher einer der wichtigsten subjektiven Aspekte der akustischen Qualität ist.

Stille:
Keine Störgeräusche

Der Geräuschpegel im Konzertsaal liegt bei 18 Dezibel. Diese Lautstärke ist im normalen Frequenzbereich für das menschliche Ohr nicht hörbar.

Sowohl die Lüftung als auch die Lichtinstallationen des Saales sind während der Konzerte praktisch unhörbar.
Zudem sind die Zugänge zum Saal, mit schalldichten, schweren Türen abgedichtet. Der Konzertsaal kann im inneren als absolut still bezeichnet werden. Diese Eigenschaft ermöglicht eine Wahrnehmung der Musik in ihrer gesamten Dynamik – vom tiefsten Pianissimo bis zum ohrenbetäubenden Fortissimo.

Zum Bau des KKL:

Das KKL wurde zwischen 1995 und 2000 vom Architekten Jean Nouvel aus Frankreich entworfen und vom … erbaut und zusammen mit verschiedenen Spezialisten wurde dieses zum … Nu

Nouvel wollte das plante das KKL in Form einess Schiffes welches er in den Vierwaldstättersee führen wollte. Dieser Gedanke wurde aber abgelehnt, so hat er eben das Wasser ins KKL geführt.

Das von weitem her sichtbare Dach welches in Canada mit Windgeschwindigkeiten von 200 km/h geprüft und 1995 auch den „Lothar“ unversehrt überstanden hat,

Das imposante Dach verringert sich gegen den Dachrand praktisch auf Null. Die planen Aluminiumplatten der Unterschicht versträrken den Eindruck der LEICHTIGKEIT. Dass das Dach auch im Winter bzw. Frühling mit den 12’000 m2 diese Last aushält ist für mich ein Wunder. Um die 30 cm schwanken bei starkem Wind (hier in Luzern keine seltenheit) die Dachkonstruktionen.

Ab und zu bei einem Konzertbesuch komme ich mir vor wie in St. Moriz beim Whiote Turf. GESEHEN UND GESEHEN werden ist auch hier ein Thema…

 

Und so hat das alte KKL welches 1933 erbaut wurde ausgesehen. Wegen schlechtem baulichen Zustand wurde dieses eben neu gebaut. Ein ERFOLG.

 

 

 

 

 

 

Führungen im KKL:

Sie haben durch diesen Bericht Interesse bekommen ebenfalls mehr über diesen einmailgen Konzertsaal oder die Entstehug dieses Gebäudes zu erhalten?

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Bilder unten mit freundlicher Genehmigung des offiziellen Tourfortografen des Seoul symponic Orchesters Yoojing.

Der Pianist SUNWOOK KIM spielt im KKL zu Robert Schuhmanns Klavierkonzert a-Moll op 54 und begeistert die Besucher dermassen, dass es beim Verabschieden unter frenetischen Applaus zu einer Standingovation gekommen ist.

Das SeoulPhilharmonic Ochester unter Leitung des Dirigenten Thierry Fischer  und eimen heutigen Orchester.

Präzise und mit Leidenschaft, wohl etwas rassiger wie HvK den Berlioz dirigierte…

Many thanks

 

Mehr Details zu einem wohl kaum zu übertreffenden Konzert vom 29. November 2018 mit dem Seoul Symphony Orchester hier.

Bericht noch nicht fertig.